Naturnaher Waldbau verbindet Ökologie und Ökonomie

 

Mit naturnahen Waldbaumethoden hat die Forstwirtschaft ein Konzept entwickelt, den Grad der Natürlichkeit auf der gesamten Waldfläche zu fördern. Bei der Umsetzung von forstlichen, waldbaulichen Maßnahmen ist nur das ökonomisch langfristig erfolgreich, was ökologisch vernünftig angelegt wurde.

 

Kennzeichen einer modernen naturnahen Forstwirtschaft:

 

•Aufbau stabiler, stufiger, ungleichaltriger Wälder

 

•Laub- und Mischwälder mit standortgerechten Baumarten. Eine ausreichende   Baumartenvielfalt ist im Hinblick auf die ökologische Stabilität und angesichts der Zukunftsrisiken, zum Beispiel durch Klimaveränderungen, anzustreben

 

•Möglichst natürliche Waldverjüngung mit langen Verjüngungszeiträumen

 

•Erziehung starker Bäume mit wertvollem Holz. Nutzung möglichst einzelstamm- bis gruppenweise ohne Kahlschlag

 

•Bodenpflege: Erhaltung der natürlichen Leistungsfähigkeit des Standorts; Verzicht auf Düngung; Sicherung historischer Waldstandorte; bodenschonende Holzerntemethoden und Rückeverfahren